Sascha Piorr läuft beim S25 Berlin

Sascha Piorr läuft beim S25 Berlin

Am 03. Mai 1981 feierte der „25 km de Berlin“ seine Premiere. Damals steckte die Laufbewegung in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Der Lauf wurde ursprünglich von den französischen Besatzern West Berlins organisiert und wird deshalb noch heute Umgangssprachlich als Franzosenlauf bezeichnet. Der „25 km de Berlin“, wurde somit Wegbereiter deutscher Cityläufe. Heute heißt das Rennen S 25 Berlin und wird organisiert von BERLIN LÄUFT. Am Sonntag starteten ca. 10000 Läufer bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 15 Grad über mehrere Distanzen (25km, HM, 10km & 25km als 5er-Staffel). Sascha Piorr von den Fun Runnern entschied sich für die 25 km Strecke und erreichte das Ziel nach 2:10:44 Std.

Er berichtet über seine Sightseeing Tour durch Berlin: „Auf dem Weg zum Start, der im Bereich des Osttores am Olympiastadion direkt unter den olympischen Ringen erfolgt, war es noch recht windig. Pünktlich zum Startschuss um 10.00Uhr hatte der Wind aber nachgelassen. Der erste Teil der Strecke führte vom Olympiastadion Richtung Ernst-Reuter-Platz und von dort weiter über die „Straße des 17. Juni“ zum ersten Highlight, vorbei an der Siegessäule, die schon von weitem sichtbar war. Von dort ging es geradeaus weiter, vorbei am Sowjetischen Ehrenmal, zum Brandenburger Tor, das durchlaufen wurde, Gänsehaut pur. Weiter der Straße „Unter den Linden“ folgend, über den Gendarmenmarkt. Dort hatte ein Brautpaar Hochzeitsbilder gemacht und alle Läufer die zu dem Zeitpunkt vorbei kamen hatten gejubelt und applaudiert. Dann vorbei am Gebäude des Bundesrates und über den Potsdamer Platz Richtung Tiergarten. Dieser wurde rechts liegen gelassen. Am KaDeWe kam man über die Tauentzienstraße auf den Ku’damm. Ein paar Meter weiter passierte das Läuferfeld die Gedächtniskirche. Durch Charlottenburg ging es zurück zum Theodor-Heuss-Platz, wo man wieder Richtung Olympiastadion läuft. Am Olympiastadion angekommen lief man durch die Katakomben und kam durch das Marathontor, auf die blaue Tartanbahn. Dort haben sonst nur die Fußballer beim Pokalfinale oder die Weltklasse der Leichtathletik Zutritt. Vielleicht liegt es auch ein wenig am Geiste von Usain Bolt, der hier bei der Leichtathletik WM 2009 die aktuell gültigen Weltrekorde über 100 & 200m lief, das jeder noch einmal seine letzten Kräfte mobilisiert. Jedenfalls war hier das zweite Mal Gänsehaut Feeling angesagt, denn die Stimmung im Stadion war super. Man musste noch eine dreiviertel Runde absolvieren, bevor man vor der Haupttribüne über die Ziellinie lief. Ein Lauf, der jedem nur ans Herz gelegt werden kann… Übrigens wurden, zum ersten Mal, an den letzten beiden, der insgesamt 4, Verpflegungsstellen Mehrweg- anstatt Einwegbecher ausgegeben, die man in extra gespannte Netze werfen konnte. Ein Gedanke im Sinne der Umwelt, der hoffentlich Nachahmer finden wird.“

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