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Dieser Marathon hat es wahrlich in sich, er ist die alpine Laufherausforderung schlechthin und einer der anforderungsreichsten Marathons Europas.

Der Start befindet sich im tiefsten Tal der Schweiz, in St. Nikolaus auf 1116 m. ü. M. Danach führt die Strecke durch das Mattertal über Randa und Täsch nach Zermatt, hier sind dann bereits 1616 m ü. M. erreicht. Jetzt geht es steil bergauf auf die Sunnegga und weiter zur Riffelalp. Doch zum Schluss wird es nochmal richtig schwer, knapp 400 Höhenmeter sind auf den letzten Kilometern noch zu bezwingen bevor man die Ziellinie auf dem Riffelberg in 2585 m ü. M. überqueren kann. Da zeigt es sich dann, ob man seine Kräfte richtig eingeteilt hat. Und genau das hat Anja Rückmann getan, sie erreicht das Ziel nach 5:06:11 Std. und wurde mit einem dritten Platz in der Altersklasse W50 belohnt. Das harte Training hat sich in jeder Hinsicht gelohnt.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Chefin der Fun Runner des VfL Gladbeck startet beim Zermatt Marathon.

Zweimal in der Woche hat sie zuletzt in den Braucker Alpen Kilometer „gefressen“. Kein Wunder, schließlich wartet auf Anja Rückmann bald eine ganz besondere sportliche Herausforderung. Die Chefin der Fun Runner des VfL Gladbeck startet nämlich in der Schweiz beim Gornergrat Zermatt Marathon.

Und der Zermatt Marathon hat es ohne Zweifel in sich: Der Lauf wird in St. Niklas gestartet, im tiefsten Tal der Schweiz. Zunächst geht es 21 Kilometer lang bis Zermatt. In der Zermatter Bahnhofstraße ist die Halbmarathondistanz erreicht. Die Strecke folgt nun der Naturstraße bis auf die Sunnegga. Über Gant erreichen die Läufer nach einer vergleichsweise flachen Passage die 2222 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Riffelalp.

Die letzten Kilometer haben es richtig in sich

Danach wird es richtig knifflig: Denn auf den letzten Kilometern müssen noch fast 400 Höhenmeter überwunden werden, bis schließlich das Ziel auf 2585 Metern in der Höhe auf dem Riffelberg erreicht ist.

„Um dafür zu trainieren“,.sagt Anja Rückmann und lacht, „eignen sich unsere Halden super.“ Man kann sich also vor Ort tatsächlich für diesen anspruchsvollen Marathon in den schweizer Alpen vorbereiten? „Ja, das geht im Pott!“

800 Frauen und Männer starten beim Marathon

Rund 800 Frauen und Männer werden am Samstag, 1. Juli, den Zermatt Marathon bestreiten. Eine von ihnen ist Anja Rückmann. Sie ist die einzige Läuferin der Fun Runner, die an den Start gehen wird: „Der Termin lag nicht so günstig, deshalb habe ich dieses Mal leider keine Mitstreiter gefunden.“

Immerhin haben viele Fun Runner Anja Rückmann in der Vorbereitung im Training unterstützt. Bei den Läufen in den Braucker Alpen wie durch den Wittringer Wald. Anja Rückmann hat sich in den letzten Wochen und Monaten gewissenhaft vorbereitet. Sie weiß schließlich ziemlich genau, was sie erwartet.

Anja Rückmann hofft, das Matterhorn klar zu sehen

Anno 2008 hat Anja Rückmann nämlich schon einmal einen Bergmarathon, nämlich den Jungfrauen Marathon im Berner Land, bestritten. Die Gladbeckerin war erfolgreich und kam nach fünfeinhalb Stunden ins Ziel. „Ich hoffe, dass ich dieses Mal ein bisschen schneller bin“, sagt sie.

Wobei es ums schnelle Ankommen nicht geht. „Es geht darum, das Ziel zu erreichen“, betont Rückmann. Sie hat sich natürlich längst über den Marathon schlau gemacht und ist sich daher im Klaren darüber, dass sie die 42,195 Kilometer nicht komplett wird laufen können: „Es gibt Passagen, wo man gehen muss.“ Sie hofft auf gutes Laufwetter und eine klare Sicht, um das Matterhorn sehen zu können.

Eine derart imposante Kulisse können die Braucker Alpen nämlich nicht bieten . . .

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff  Foto: Schmidtke/Archiv

Auch bei der 5. Auflage des Vivawest Marathon waren unter den ca. 9000 Startern insgesamt 46 Fun Runner. Mit geänderter Streckenführung hatte der Marathon, der durch die Städte Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck führte, etwas ganz Besonderes zu bieten. Erstmals ging es in diesem Jahr sogar über einen Teil des Geländes des Bottroper Bergwerks Prosper-Haniel, die letzte aktive Steinkohlezeche des Ruhrgebiets. Das war natürlich ein ganz besonderes Highlight für die Marathon- und Staffelläufer. Das Wetter spielte auch wieder mit, obwohl es zum Laufen schon fast wieder zu warm war, gerade für die Marathonläufer war das eine enorme zusätzliche Belastung.

Ganz besonderen Grund zur Freude hatte Doro Hentschel, sie wagte sich zum ersten Mal auf die Marathondistanz und erreichte das Ziel nach 4:03:54 Std. Doch auch bei den anderen Distanzen gab es für die Fun Runner allen Grund zu Freude. Beim Halbmarathon konnte sich Anja Rückmann (1:37:45 Std.) über einen Sieg in der Altersklasse W50 und Simone Schmidt (1:40:30 Std.) über einen dritten Platz in der Altersklasse W45 freuen. Und auch bei dem 10 km gab es zwei Altersklassensieger, Susanne Buhren (48:44 min.) AK W50 und Rita Richtarsky (1:00:21 Std.) AK W60. Ralf Krella wurde mit einer Zeit von 0:51:15 Std. 3.in der AK M60. Alles in allem war es mal wieder eine tolle Laufveranstaltung bei der auch die eine oder andere Bestzeit erzielt werden konnte. Für die Fun Runner ist jetzt schon klar, dass sie auch im nächsten Jahr wieder dabei sein werden.

Herzlichen Glückwunsch an alle Läufer!

 

Alle Ergebnisse im Überblick

Marathon
Doro Hentschel 4:03:54 Std.
Markus Herrmann 4:03:55 Std.
Rainer Switon 4:39:37 Std.
Siegfried Scharfenberg 5:22:08 Std.
Halbmarathon
Michael Esslinger 1:34:34 Std.
Anja Rückmann 1:37:45 Std.
Simone Schmidt 1:40:30 Std.
Michael Hartleib 1:43:20 Std.
Sascha Dombrowsky 1:50:22 Std.
Martin Polan 1:51:21 Std.
Andreas Wellpoth 1:51:21 Std.
Klaus Jakobus 2:02:43 Std.
Achim Geib 2:06:10 Std.
Lisa Geib 2:06:12 Std.
Simone Serowy 2:16:57 Std.
Peter Breßer-Barnebeck 2:16:57 Std.
Andreas Günther 2:19:42 Std.
Gisa Günther 2:19:43 Std.
Christina Nickel 2:39:17 Std.
10 km
Thorsten Winking 0:45:36 Std.
Susanne Buhren 0:48:44 Std.
Ralf Krella 0:51:15 Std.
Ludger Bergermann 0:53:17 Std.
Kirsten Winking 0:54:36 Std.
Jörg Zilla 0:54:52 Std.
Andreas Berger 0:55:28 Std.
Tanja Berger 0:59:28 Std.
Rita Richtarsky 1:00:21 Std.
Andreas Betka 1:01:25 Std.
Kirstin Budich 1:02:29 Std.
Freddy Rückmann 1:02:31 Std.
Berni Drolc 1:03:02 Std.
Jörg Dronia 1:03:48 Std.
Anja Hagemann 1:05:39 Std.
Manuela Sypitzki 1:05:56 Std.
Klaus Küsgen 1:07:27 Std.
Nathalie Hundsdörfer 1:08:04 Std.
Mady Koschewitz 1:12:01 Std.
Jörg Kucharski 1:15:47 Std.
Karin Kucharski 1:15:47 Std.
Klaus Opalka 1:20:52 Std.
Bernhard Kubis 1:21:12 Std
Udo Heil 1:21:28 Std.
Monika Opalka 1:27:25 Std.
Kirsten Kubis 1:27:26 Std.
Jürgen Hundsdörfer 1:29:35 Std.

 

„Das war eine super Veranstaltung. Tolle Stecke, viel Publikum an den Straßen und so ziemlich alle Wetterlagen die man sich vorstellen kann. Einfach Phantastisch. Hat mir riesig Spaß gemacht.“ war das Fazit von Fun Runner Andreas Günther nach seinem 1. Hamburg Marathon am 23. April. Andreas kam nach 4:21:05 Stunden ins Ziel. Wir gratulieren zu seiner tollen Leistung!

Am Samstag stand der Halbmarathon, als letzter Lauf der Duisburger Winterlaufserie, für drei Fun Runner auf dem Programm. Die große Serie besteht aus drei Läufen verschiedener Distanzen  (10km, 15 km und Halbmarathon). Für Dorothée Hentschel (1:43:52 Std.) und Rainer Switon (1:53:01 Std.) war es ein besonders erfolgreicher Lauf. Beide konnten sich über neue persönliche Bestzeiten freuen. Da lachte auch die Sonne.

Am Sonntag machten sich dann zwölf VfL´er auf den Weg nach Venlo, um beim dortigen Halbmarathon zu starten. Nicht nur die flache Strecke, sondern auch die unglaublich tolle Stimmung lockte in diesem Jahr nicht weniger als 7700 Teilnehmer nur aus Deutschland zu dieser Veranstaltung. Der Lauf ist bei vielen Läufern sehr beliebt, daher waren die Startplätze für den Halbmarathon bereits nach 24 Stunden vergriffen. Kirsten Winking überquerte nach 2:00:08 Std. die Ziellinie und konnte sich somit auch über eine neue persönliche Bestzeit freuen.

Herzlichen Glückwunsch allen finishern!

 

Alle Zeiten im Überblick
Venlo Halbmarathon
Thorsten Winking 1:31:20 Std.
Anja Rückmann 1:37:04 Std.
Udo Haberzeth 1:38:03 Std.
Detlef Dombrowski 1:48:06 Std.
Susanne Buhren 1:53:09 Std.
Martin Polan 1:54:53 Std.
Klaus Jakobus 1:58:18 Std.
Kirsten Winking 2:00:08 Std.
Andreas Günther 2:02:43 Std.
Andreas Berger 2:16:15 Std.
Tanja Berger 2:27:54 Std.
Anja Hagemann 2:34:01 Std.
Duisburg Halbmarthon
Markus Herrmann 1:46:52 Std.
Dorothée Hentschel 1:46:52 Std.
Rainer Switon 1:53:01 Std.

 

 

 

Der Syltlauf bietet eine abwechselungreiche Streckenführung. Entlang der Dünen geht es vom Start an der Südspitze Hörnum, über Rantum, Westerland und Kampen  bis hoch in den Norden nach List,  das Wetter und der Untergrund sind typisch Nordsee: rauh. Der Teilnehmerkreis beschränkt sich auf rund 1000 Einzelläufer, damit der familiäre Charakter der Veranstaltung beibehalten wird und 50 Staffeln bei denen sich jeweils 8 Läufer die Strecke teilen.

Sascha Piorr ergatterte einen der begehrten Startplätze.  Bei  reichlich Regen, kühlen 5° und starken Windböen erreichte er nach 3:02 Stunden glücklich das Ziel in List.  Wenigstens der Wind hatte ein Einsehen mit den Läufern, sie mussten nur ca. 5 km gegen den Wind kämpfen, auf den restlichen Kilometern gab es ein wenig Rückenwind. Sascha Piorr hatte die Startnummer 223 und er ist als 223er männlicher Teilnehmer ins Ziel gekommen, Zufälle gibt´s !

Unsere Jeckenabteilung watschelte in diesem Jahr als Pinguine verkleidet durch den Stadtteil. Insgesamt 24 Gruppen waren in diesem Jahr für den Umzug angemeldet, das bedeutete Rekord, noch nie war der Zug so lang. Die sportliche Seite wurde bei unseren Jecken auch nicht vernachlässigt, es standen 4 km langsamer Dauerlauf, beidseitiges Werfen diverser Süßwaren und mehrere Einheiten Rudern auf dem Programm.

Unsere Frauen belegten beim 15 km Lauf in Bertlich den 1. und 3. Platz in der Mannschaftswertung  ( Anja Rückmann 1:10:35 Std., Simone Schmidt 1:12:27 Std., Dorothée Hentschel 1:16:07 Std. ) und (Michaela Rahe 1:17:42 Std., Andrea Sauer  1:21:27 Std., Lisa Geib 1:27:03Std.)

Michaela Rahe wurde gleich bei ihrem ersten Lauf über die 15 km Distanz 1. in der AK W30 und auch Anja Rückmann konnte sich über den 1. Platz der AK W50 freuen,  weitere Plätze unter den ersten 3 belegten Simone Schmidt 2. in der AK W45 und Dorothée Hentschel 3. in der AK W45.

Beim Lauf über 10 km wurde Rita Richtarsky mit 00:59:43 Std. dritte in der AK W60.

Die Laufbedingungen waren ideal, was keiner nach dem plötzlichen Schneefall am Samstag geglaubt hätte. Ludger Bergermann (4. hinten von links) der beim 15 km Lauf an den Start ging, feierte ein kleines Jubiläum: Vor 30 Jahren startete er zum ersten Mal in Bertlich und ist seit dem unzählige Male dort gelaufen.

10 km
Richtarsky, Rita W 60 3 00:59:43
15 km
Rückmann, Anja W 50 1 01:10:35
Schmidt, Simone W 45 2 01:12:27
Geib, Achim M 55 8 01:13:33
Hentschel, Dorothée W 45 3 01:16:07
Rahe, Michaela W 30 1 01:17:42
Kretschmann, Guido M 50 20 01:20:29
Sauer, Andrea W 45 5 01:21:27
Polan, Martin M 55 18 01:24:43
Bergermann, Ludger M 60 10 01:24:59
Geib, Lisa W 55 4 01:27:03
Ofiera, Roman M 55 21 01:33:37
21,1 km
Dombrowsky, Detlef M 55 7 01:55:23

Siegermannschaft Frauen 15km Dorothée Hentschel, Simone Schmidt, Anja Rückmann

Bei der Winterlaufserie in Hamm war auch Andreas Günter über 15 km am Start, er erreichte das Ziel nach 1:26:43 Std.

Bei der 32. Ausgabe der Winterlaufserie des ASV Duisburg starteten einige Fun Runner. Ergebnisse:

Grosse Serie Lauf 1  10 km

NameAKPlatzNetto
Hentschel, Dorothée W 452900:50:03
Kretschmann, Guido M 5017800:50:45
Switon, Rainer M 5019900:52:12
Krah, BettinaW 405900:56:49

Grosse Serie Lauf 2  15 km

NameAKPlatz 
Klemmin, FriederikeW451161:43:16
Krah, BettinaW40531:30:09
Hentschel, DorothéeW45211:15:53
Switon, RainerM501471:20:20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Rainer Switon, Doro Hentschel, Guido Kretschmann

Bild unten: Friederike Klemmin

Wer rastet der rostet — so oder so ähnlich könnte das Motto der FunRunner Gladbeck lauten. Auch zwischen den Feiertagen haben sich die Läufer getroffen und ihre Runden auf der Wittringer Marathonbahn gedreht. „Bei uns wird das ganze Jahr durch gelaufen“, sagt Anja Rückmann, die den Lauftreff im Jahr 2000 gemeinsam mit ihrem Mann Freddy gegründet hat. Am Dienstagabend stand wieder eine große Gruppe bereit, um sich sportlich zu betätigen.

Aus einem Anfängerkurs entstanden haben sich die FunRunner zu einer großen Abteilung im VfL Gladbeck entwickelt. „Aktuell zählen wir 200 Mitglieder“, verrät Anja Rückmann. An jedem Dienstag und Donnerstag treffen sich die Läufer um 18 Uhr an den Umkleidekabinen am Wittringer Stadion, dann geht es für zwei Stunden auf die Marathonbahn. „Jeder kann so viel laufen, wie er möchte. Ob joggend oder walkend“, sagt Freddy Rückmann, der als einer von fünf Trainern immer mit dabei ist. Denn bei den FunRunnern tummeln sie sich alle. Ob Anfänger, Marathon- oder Ultraläufer — jeder findet hier Gleichgesinnte, die mit ihm die Laufschuhe schnüren und trainieren. Gestartet wird immer an den Umkleidekabinen des Stadions, nach dem Training treffen sich hier alle Läufer wieder — denn die Gemeinschaft ist den Aktiven wichtig.

Am Wochenende gibt es dann eine weitere Möglichkeit zu trainieren. „Wer sich auf einen Wettkampf vorbereitet, hat dann die Möglichkeit, auch noch einmal eine andere Strecke zu laufen“, so Anja Rückmann. Erst im vergangenen Jahr waren die FunRunner beim Marathon in Las Vegas am Start. Ein weiteres Highlight ist der jährliche Spendenlauf, der auch im kommenden Sommer stattfindet. „Am 24. August laufen wir wieder, um die Energiekosten für die Beleuchtung an der Marathonbahn unterstützen zu können“, sagt Anja Rückmann.

Es geht aber nicht nur ums Training und die Leistung. Abseits der Laufbahn kosten die FunRunner das Vereinsleben aus. „Gemeinsam geht es auf Skifreizeit, wir machen ein Sommerfest und auch eine Weihnachtsfeier“, verrät Freddy Rückmann. Denn wie es der Name schon verrät: Bei den Läufern aus Gladbeck, die nie eine Trainingspause einlegen, ist der Spaß immer dabei.

Quelle: waz.de – Maximilian Lazar – Fotos: Michael Schmidtke

 

Jeder Schritt tut weh. Und ich weiß, noch einmal muss ich diese verdammte Autobahnbrücke hinauf. Die A2 an der Stadtgrenze von Bottrop und Gladbeck überqueren. Mich quälen, damit ich zu meinem Auto zurückkomme. Was hat mich da geritten, mit Andrea Sauer von den Gladbecker FunRunnern 13 Kilometer zu joggen? Diese Frage stelle ich mir in diesem Moment nicht zum ersten Mal.

90 Minuten zuvor war ich noch frohen Mutes. Motiviert stehe ich am Parkplatz des Hotel van der Valk. Andrea Sauer, die mir heute ihre Lieblingsstrecke vorstellen wird, habe ich von 18 auf 13 Kilometer herunterhandeln können. Immerhin ist es schon einige Jahre her, dass ich zum letzten Mal die Laufschuhe geschnürt habe. Andrea Sauer verspricht mir: „Diese Strecke bietet viel. Vor allem viel Abwechslung und nicht nur asphaltierte Wege.“ Dann geht’s los.

Andrea Sauer startete vor zehn Jahren mit dem Laufen

Auf der Ellinghorster Straße geht es zum ersten Mal über die Autobahnbrücke – noch mit der Leichtigkeit des Seins. Zwischen den Feldern an der Kösheide geht es weiter, über die Boye und dann hinter dem Gewerbegebiet an der Weusterstraße vorbei. Es fühlt sich gut an, die Feldwege sind angenehm zu laufen.

Andrea Sauer und Maximilian Lazar - Michael Korte

Andrea Sauer und Maximilian Lazar – Michael Korte

Während ich mich darauf konzentriere, möglichst gleichmäßig zu atmen, erzählt mir Andrea Sauer von ihrer Laufleidenschaft. Ich beschließe, möglicht wenig zu reden und vor allem zuzuhören. „Wenn mir vor zehn Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mal so viel laufen würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt“, erzählt meine Laufpartnerin – hätte ich vorher gewusst, was mir heute noch bevor steht, hätte ich mich selbst für verrückt erklärt, denke ich mir.

 Der Marathon dient als Trainingseinheit

Dann hörte sie mit dem Rauchen auf, kam über einen Bekannten zum Laufen. Mittlerweile schreckt sie vor keiner Strecke zurück, lief 2013 beim 73 Kilometer langen Rennsteiglauf im Thüringerwald. Als Training diente unter anderem der Vivawest Marathon im heimischen Terrain.

Vom Marathon bin ich noch weit entfernt. Mittlerweile haben wir die Horster Straße in Bottrop überquert, laufen hinter dem Prisma entlang in Richtung Tetraeder. Zwischen dem Wohngebiet in der Boy sehe ich das Bottroper Wahrzeichen – und ich ahne, was mir bevorsteht.

Quälend lange Minuten hinauf zum Gipfel

Mit dem Rad habe ich die Halde schon oft erklommen, aber zu Fuß? „Am besten du machst viele kleine Schritte“, sagt Andrea Sauer. Gar nicht so einfach. Immer wieder kommt mir das „Quäl dich, du Sau“, das Radfahrer Udo Bölts einst seinem Kapitän Jan Ullrich bei dessen Tour de France Sieg zurief in den Kopf.

Andrea Sauer und Maximilian Lazar - Michael Korte

Andrea Sauer und Maximilian Lazar – Michael Korte

Die Aussicht kann ich kaum genießen. Andrea Sauer schon: „Hier kann ich Industriekultur erleben. Das Ruhrgebiet zeigt sich von seiner schönsten Seite“, sagt sie – und lässt den Blick in die Ferne schweifen. Noch eine Kurve, dann ist der Anstieg geschafft.

Am Lokschuppen vorbei auf asphaltierten Wegen

Auf dem Plateau bleibt nur kurz Zeit, die Beine zu lockern. Dann geht es bergab. Die Serpentinen hinunter bis zur Beckstraße. Es beginnt der lange Weg des Leidens. „Jetzt müssen wir viel Asphalt laufen, dass schmälert diese Strecke ein wenig“, verrät mir Andrea Sauer. Sie läuft hier aber auch deshalb gerne, weil es gerade im Winter gut ausgeleuchtet ist.

Was es bedeutet, am Lokschuppen vorbei, die ganze Aegidistraße entlang zulaufen, soll ich schon bald zu spüren bekommen. Meine Schritte werden immer schmerzvoller, kürzer und vor allem langsamer. Ich setze mir kleine Ziele. Der Aegidigrill, wo ich normalerweise Gyros kaufe – schnell vorbei, sonst bekomme ich Hunger. „Wir können auch gehen“, sagt Andrea Sauer. Kommt nicht infrage, ich ziehe das jetzt durch.

Das Ziel ist in Sichtweite

Gegenüber der Rheinbabenschule geht es erneut auf einen Feldweg. Hinter dem Seniorenzentrum „Schattige Buche“ entlang nähern wir uns der Industriestraße. Schon längst bin ich im Tunnel, bekomme kaum noch mit, was neben mir passiert. Die Industriestraße ist lang. Sehr lang. Und in meiner Wahrnehmung will sie gar nicht enden.

Dann sehe ich endlich die Scharnhölzstraße. Dort wartet die Autobahnbrücke auf mich. Jeder Fahrbahnstreifen auf der unten liegenden A2 dient mir als Orientierung für die nächsten Schritte. Am Ende der Brücke bleiben wir stehen. „Von hier gehen wir jetzt zurück zum Auto, damit die Muskeln auslockern können“, sagt Andrea Sauer.

Drei Tage Muskelkater inklusive

Ich fühle mich, als würde ich auf Eiern laufen. Jeder Schritt schmerzt. Aber ich stelle fest, dass es eine schöne Runde war, die wir gelaufen sind. Für Einsteiger vielleicht etwas zu lang, aber gerade die Passagen durch das Tal der Boye und rund um das Tetraeder waren angenehm zu laufen. Dass es 13 Kilometer waren, daran werde ich noch drei Tage lang bei jedem Schritt erinnert.

Quelle: waz.de – Maximilian Lazar – Fotos: Michael Korte

Ein Rekordergebnis brachte in diesem Jahr der Sommerspendenlauf der FunRunner ein. Die VfL-Langlaufabteilung sammelte bei ihrer Aktion so viel Geld ein, wie noch nie. Den Erlös übergaben sie nun an Bürgermeister Ulrich Roland.

Es war schon eine große Überraschung, dass der Sommerspendenlauf, der den Halloween-Lauf der FunRunner ablöste, solch eine Erfolgsgeschichte wurde. Die FunRunner des VfL Gladbeck, unter der Leitung von Anja und Freddie Rückmann, hatten sich dazu entschieden, ihren Lauf aus der dunklen Jahreszeit in den Sommer zu verlegen. Diese Entscheidung war goldrichtig, wie das Rekordergebnis von 1.800 Euro widerspiegelt. Die Strom-Betriebskosten der Marathonbahn-Beleuchtung sind damit wieder einmal gedeckt.

Übergabe an Stadtoberhaupt

Mit sichtlicher Freude nahm Bürgermeister Ulrich Roland das Rekordergebnis entgegen. Die jährlichen Stromkosten für Deutschlands längste beleuchtete Laufstrecke betragen etwa 1.000 Euro. Mit ihrem Spendenergebnis schießen die FunRunner seit vielen Jahren über dieses „Ziel“ hinaus.

Im Rahmen der Jubilarehrung des VfL Gladbeck lobte Bürgermeister Roland das Engagement der FunRunner als beispielhaft und einzigartig. Ein solches Freiwilligen-Modell von Public-Private-Partnership sei für seine Bürgermeister-Kollegen unerklärlich. Diese Fragen ihn immer, wenn er davon erzähle, wie so in Projekt angestoßen werden muss. Guten Mutes könne BM Roland darauf erwidern, dass dies keines Anstoßes bedurfte und rein freiwillig entstanden sei.

Zusatzlampen im Brückenbereich am Stadion kommen

Mit einem Lachen ging der Bürgermeister auf eine moderate Wunschäußerung der FunRunner ein. Anja und Freddie Rückmann hatten angemerkt, dass der Laufbereich zwischen Stadion-Brücke und Umkleiden unbeleuchtet sei. Dies berge nach wie vor Unfallgefahren. Hier versprach Roland Abhilfe in Form von zusätzlichen LED-Lampen. „Die Lampen“, so Roland, „werden von den FunRunnern nicht einfach nur gewünscht. Sie haben die sogar selbst bezahlt.“ Ein zusätzlicher Erfolg, der aufs Konto des Sommerspendenlaufs und der FunRunner geht.

Dankeschön!

Die VfL-Familie ist froh und stolz bei so viel Engagement und einem derart guten Verhältnis zwischen der Sportstadt und dem VfL Gladbeck. Wir wünschen uns, dass diese Geschichte erfolgreich und spannend weitergeht.

Beitrag: Tim Tersluisen | Foto: Oliver Mengedoht

WAZ-Beitrag (leider nur als Bilddatei) aus der Print-Ausgabe der WAZ vom 26.11.2016.

Ganz unter dem Motto “Run the Strip at Night” starteten am Wochenende 13 Fun Runner beim Las Vegas Marathon. Der Start erfolgte um 16:30 Uhr Ortszeit bei angenehmen 20 Grad. Insgesamt standen ca. 25000 Läufer am Start. Erst ging es in Richtung des legendären „Welcome to Las Vegas“ Schild. Dann den kompletten Las Vegas Boulevard (genannt „the Strip“) entlang bis zur bekannten Freemont Street mit dem winkenden Neon Cowboy und der Laser Show. Die Halbmarathonläufer machten hier kehrt und liefen wieder zurück zum Strip. Die Marathonis mussten noch durch weitere Straßenzüge laufen, ehe es auch für sie zurück zum Strip und somit ins Ziel in Höhe des Bellagio Hotels ging.

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Für viele Läufer ist es in Las Vegas zur Tradition geworden im Elvis Outfit zu Laufen, es gibt sogar einen extra Elvis Startblock. Auch die Fun Runner ließen sich den Spaß nicht entgehen und so liefen die Männer im stilechten Elvis Outfit und die Frauen liefen als Gitarren. Sie hatten jede Menge Spaß und schwärmten über die tolle Stimmung an der Strecke. Für die Halbmarathonläufer der Fun Runner standen keine Bestzeiten auf dem Plan, für sie war der Spaß und das „Erleben“ das Wichtigste.

 

Für Anja Rückmann war der Marathon ein toller Erfolg, denn sie lief nach 3:38:25 Std. über die Ziellinie und wurde somit zweite in ihrer Altersklasse. Beim 5 km Lauf am Samstag waren natürlich auch alle Fun Runner dabei.

Herzlichen Glückwunsch allen Finishern.

Ergebnisse
Marathon
Anja Rückmann 3:38:25 Std.
Markus Herrmann 3:50:41 Std.
Tanja Berger 4:56:46 Std.
Andreas Berger 4:56:46 Std.
Halbmarathon
Berni Drolc 2:54:06 Std.
Achim Geib 3:02:18 Std.
Ludger Bergermann 3:02:18 Std.
Friederike Klemmin 3:02:20 Std.
Guido Kretschmann 3:02:20 Std.
Lisa Geib 3:02:20 Std.
Freddy Rückmann 3:02:22 Std.
Rainer Switon 3:50:16 Std.
5 km
Dietmar Intorp 43:25 min

 

Einige Fun Runner nutzten den 44. Bottroper Herbstwaldlauf um ihre Laufsaison abzuschließen und die Regenerationsphase einzuläuten.  Fast 600 Läufer waren beim top organisierten 25 km Lauf am Start, darunter 7 Fun Runner. Simone Schmidt konnte sich den 3. Platz in ihrer Altersklasse sichern.

Herbstwaldlauf 25 km
Name Platz AK AK Netto
Schmidt Simone 3. W40 02:06:39 Std.
Dombrowsky Detlef 31. M55 02:19:19 Std.
Jakobus Klaus 39. M55 02:23:38 Std.
Günther Andreas 42. M55 02:24:51 Std.
Zilla Jörg 64. M50 02:34:36 Std.
Winking Kirsten 23. W45 02:34:58 Std.
Serowy Simone 24. W45 02:34:59 Std.
Grubenwehrlauf 6, 8 km
Pasdzior Edda W55 49:35 Min.

 

Die Premiere des Rhein City Laufs kann man als gelungen bezeichnen. Bereits vor Wochen waren die Startplätze für den Halbmarathon ausverkauft. Fünf Fun Runner vom VfL Gladbeck gehörten mit zu den 3000 Startern, die bei guten Bedingungen (Sonnenschein und ca. 18 Grad) entlang des Rheins von Düsseldorf nach Duisburg liefen. Alles in Allem war es eine gelungene Veranstaltung. Im nächsten Jahr soll der Lauf dann in umgekehrter Richtung stattfinden. Außerdem wird auch über einen Zieleinlauf in der Esprit Arena nachgedacht, da am Rheinufer für den Zieleinlauf samt Partyzone zu wenig Platz ist.

Alle Ergebnisse:
Sandra Priester 1:47:55 Std.
Sascha Piorr 1:50:41 Std.
Guido Kretschmann 1:53:30 Std.
Sebastian Mallach 1:53:42 Std.
Andrea Merckel 2:02:41 Std.

 

Auch in diesem Jahr machte sich wieder eine große Gruppe der Fun Runner auf den Weg nach Palma de Mallorca. Ganz unter dem Motto „ Follow the sun“ gingen jedoch nur acht VfL´er bei guten Bedingungen an den Start. Vier Läufer entschieden sich für die Halbmarathon Distanz und vier starteten beim 10 km Lauf. Um Bestzeiten geht es den Fun Runnern hier nicht, hier steht der Spaß und die Gemeinschaft im Vordergrund. Der Palma de Mallorca Marathon ist mittlerweile zum festen Termin für die VfL´er geworden und auch im nächsten Jahr stehen mit Sicherheit wieder einige von Ihnen am Start.

Alle Ergebnisse:

Halbmarathon
Udo Haberzeth 1:44:59 Std.
Martin Polan 1:59:15 Std.
Birgit Dusza 2:23:17 Std.
Beate Letzel 2:23:17 Std.
10 km Lauf
Ludger Bergermann 0:57:51 Std.
Frank Schneider 1:11:51 Std.
Marion Schneider 1:11:51 Std.
10 km Walking
Michaela Torwesten 1:38:25 Std.

 

02. Okt 2016

Köln Halbmarathon

Auch in diesem Jahr zog es die Läufer vom VfL Gladbeck wieder nach Köln. Für die Gladbecker stand der Halbmarathon auf dem Programm. Bei optimalem Laufwetter gingen sechs Fun Runner an den Start und genossen die tolle Stimmung an der Strecke. Rainer Switon (1:55:02Std.) und Simone Serowy (1:58:54 Std.) knackten die zwei Stunden Marke und verbesserten mit diesem tollen Ergebnis ihre persönliche Bestzeit.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Alle Ergebnisse:

Rainer Switon           1:55:02 Std.

Simone Serowy         1:58:54 Std.

Andreas Berger        2:02:14 Std.

Tanja Berger             2:13:19 Std.

Gisela Günther          2:14:02 Std.

Anja Hagemann        2:29:38 Std.

Mit 2 Altersklassensiegen, dem Mannschaftssieg der Frauen beim Halbmarathon und weiteren Plätzen auf dem Siegertreppchen kehrten die Fun Runner des Vfl Gladbeck heim.

Beim Halbmarathon siegten Anja Rückmann W50 und Udo Haberzeth M55 zeitgleich mit 1:40:21 Std. in ihren Altersklassen, Susanne Buhren erreichte in 1:57:24 Std. den 3. Platz in der AK W50, ebenso wurde Achim Geib 3. in seiner Altersklasse M 55 in 1:52:13 Std. Die Frauen gewannen zusammen mit Lisa Geib (2:08:03 Std.) noch die Mannschaftswertung beim Halbmarathon.

Sandra Priester wurde beim 15 km Lauf mit 1:18:17 Std. 2. in der AK W40, dicht gefolgt von Sascha Piorr in 1:22:03 Std. (4.) M35 und zeitgleich Guido Kretschmann (10.) M50.

Sascha Piorr, Sandra Priester, Guido Kretschmann

Sascha Piorr, Sandra Priester, Guido Kretschmann

Am 27.10.2016 gibt es statt Lauf- und Walkingtraining einmal Theorie:

Schwerpunkt sollen typische Beschwerden von Läufern und Walkern sein, wie z.B. Überlastungssyndrome an Muskeln und Gelenken, oder Allergien beim Laufen und Walken und wie man sie osteopathisch und naturheilkundlich behandeln kann.
Wer sich vorab informieren möchte, kann sich auf der Seite www.torsten-buch.de schon mal umschauen.

Veranstaltungsort: VfL-Treff Schützenstaße (Freibad)
Dies ist ein Angebot für die Mitglieder der Abteilung Fun Runner, Gäste können nach Rücksprache gerne teilnehmen. Kontakt

Die Fun Runner des VfL Gladbeck danken allen Spendern, die den Sommerspendenlauf wieder zu einem großen Erfolg gemacht haben und so zur Finanzierung der jährlichen Stromkosten für die Beleuchtung der Ringallee beitragen.

Zahlreiche Läufer, Walker und Nordic Walker trotzten den Temperaturen und starteten um 18 Uhr auf die ein oder andere Runde auf der Marathonbahn. Für viele stand jedoch diesmal wegen der Hitze nicht Laufen und Walken im Vordergrund, sondern sie nutzten die Gelegenheit  zum Plausch mit Gleichgesinnten bei kühlen Getränken und leckeren Sachen vom Grill. Auch Spaziergänger und Radfahrer füllten wieder die Sparschweine und sorgten erneut für ein Rekordergebnis.

1600 Euro sind am Ende zusammen gekommen und in den nächsten Tagen wird sicher noch der ein oder andere Betrag auf dem Spendenkonto landen. Die Fun Runner des Vfl Gladbeck freuen sich, dass so viele Nutzer der Marathonbahn, so wie wir der Meinung sind das ist eine tolle Sache, wir beteiligen uns an den laufenden Kosten!

Vielen Dank auch an alle Helfer und Unterstützer die die Durchführung des Spendenlaufs erst möglich machen.

Am Samstag um 17 Uhr fiel der Startschuss für den 14. Remmers Hasetal Marathon in Löningen, bei dem auch Andreas Günther und Klaus Jakobus am Start standen. Eigentlich ist es eine sehr schöne flache Strecke über zwei Runden, die auch landschaftlich einiges zu bieten hat. Doch der Wettergott meinte es nicht gut mit den Läufern, kurz nach dem Start fing es wieder an zu regnen und wollte einfach nicht aufhören. Dennoch kämpften sich die beiden VfL´er tapfer bis ins Ziel. Andreas Günther erreichte das Ziel nach 4:15:31 Std. und konnte damit seine persönliche Bestzeit verbessern. Klaus Jakobus überquerte nach 4:15:32 Std. die Ziellinie. Nach dem Lauf gab es dann noch eine After Marathon Party mit Livemusik auf dem Marktplatz.

Herzlichen Glückwunsch!

 

46 Fun Runner ließen es sich nicht nehmen am Sonntag bei „ihrem Heimmarathon“ an den Start zu gehen. Das schönste ist für die Gladbecker natürlich durch ihre Heimatstadt zu laufen. Die acht Fun Runner die sich für die Halbmarathondistanz entschieden, mussten darauf leider verzichten.

Für die neun Marathonis ging es in einem Rundkurs von der Innenstadt in Gelsenkirchen über Essen, Bottrop und Gladbeck wieder zurück nach Gelsenkirchen. Die meisten Fun Runner entschieden sich allerdings für die 10 km Strecke mit Start in Gladbeck. Hier waren 29 VfL´er am Start. Leider gab es allerdings eine Panne bei diesem Lauf. Eine große Gruppe (darunter auch einige Fun Runner) lief am Nordsternpark (an der Stelle an der Halbmarathon und Marathon/10 km Lauf aufeinandertreffen) in die falsche Richtung und so waren es dann für viele Läufer mehr als 10 km. Auch das Wetter stellte sich als Herausforderung dar, schon beim Start um 9 Uhr war es schwülwarm und 19 Grad. Also hieß es Kräfte sparen und das Tempo dementsprechend anzupassen.

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Am meisten Grund zur Freude hatten Anja Hagemann und Michaela Rahe, für sie war es ein ganz besonderes Erlebnis, denn für beide war es der erste Marathon. Michaela Rahe überquerte nach 4:13:01 Std. die Ziellinie und Anja Hagemann erreichte das Ziel nach 5:55:38 Std.

 

 

 

 

 

 

Trotz der nicht ganz so einfachen Wetterverhältnisse konnten alle Fun Runner mit ihren Ergebnissen zufrieden sein. Ärgerlich waren natürlich die Läufer die anstatt 10 km gezwungenermaßen mehr laufen mussten. Doch eins ist klar, auch im nächsten Jahr sind wir wieder beim Vivawest Marathon dabei.

Alle Ergebnisse im Überblick

10 km Lauf
Andreas Berger 0:59:22 Std.
Tanja Berger 1:04:14 Std.
Ludger Bergermann 1:00:44 Std.
Kirstin Budich 1:04:50 Std.
Jörg Dronia 0:57:30 Std.
Udo Haberzeth 0:52:13 Std.
Michael Hartleib 0:53:24 Std
Udo Heil 1:12:26 Std.
Jürgen Hundsdörfer 1:26:42 Std.
Silvia Hundsdörfer 1:19:19 Std.
Ivonne Jakobus 0:59:27 Std.
Claudia Jung 1:09:43 Std.
Mady Koschewitz 1:05:39 Std.
Monika Krella 1:09:43 Std.
Bernd Kubis 1:22:16 Std.
Kirsten Kubis 1:22:16 Std.
Klaus Küsgen 1:10:34 Std.
Andrea Marzin 1:01:08 Std.
Klaus Opalka 1:20:14 Std.
Monika Opalka 1:28:51 Std.
Andrea Patt 1:16:42 Std.
Sascha Pior 0:52:46 Std.
Rita Richtarsky 1:02:23 Std.
Fredi Rückmann 1:09:42 Std.
Manuela Sypitzki 1:09:42 Std.
Peter Schichtholz 1:28:51 Std.
Martina Trostmann 1:04:49 Std.
Kirsten Winking 0:58:20 Std.
Thorsten Winking 0:54:37 Std.
Halbmarathon
Achim Geib 2:00:28 Std.
Lisa Geib 2:02:03 Std.
Markus Herrmann 1:39:55 Std.
Klaus Jakobus 2:03:48 Std.
Regina Kunze 2:28:11 Std.
Thomas Neumann 2:07:59 Std.
Martin Polan 1:48:29 Std.
Wolfgang Reier 2:35:13 Std.
Marathon
Andreas Günther 4:33:57 Std.
Anja Hagemann 5:55:38 Std.
Gregor Malessa 3:26:54 Std.
Michaela Rahe 4:13:01 Std.
Anja Rückmann 4:13:02 Std.
Andrea Sauer 4:39:17 Std.
Siegfried Scharfenberg 5:55:18 Std.
Simone Serowy 4:35:08 Std.
Rainer Switon 4:44:32 Std.

 

In diesem Jahr verzeichnete der London Marathon eine Rekordteilnehmerzahl von erstmals über 39000 Läufern, damit ist er nach New York und Paris der drittgrößte der Welt. Und auch Klaus Jakobus und Siegfried Scharfenberg waren dabei. Die 42,195 km hier werden zur reinen Sightseeingtour. Die Strecke geht vom Greenwich Park vorbei an der Cutty Sark, über die Tower Bridge, durch die Docklands und das Eastend, dann zurück nördlich am Tower of London vorbei, entlang der Themse zum Parliament Square und Place of Westminster und weiter zum Buckingham Palace. Die Ziellinie in The Mall erreichte Klaus Jakubus nach 4:36:40 Std. und Siegfried Scharfenberg nach 5:12:02 Std. Herzlichen Glückwunsch!

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Der Boston-Marathon ist der älteste Stadtmarathon der Welt, er findet jährlich am Patriots’ Day, dem dritten Montag im April, im US-Staat Massachusetts statt. Er gehört zu den „World Marathon Majors“, zusammen mit dem Marathonläufen in Tokio, London, Berlin, Chicago und New York.  Die Teilnehmerzahl liegt jährlich bei über 30.000 Startern, einer davon war in diesem Jahr unser Martin Polan. Nachfolgend schildert er seine Eindrücke:

Mein 5. Marathon der Major Läufe ist geschafft, aber das war auch mein schwierigster Lauf. Start um ca 11:15, sonnig 16-18 Grad, in der Sonne deutlich wärmer, letzter Startblock, letzte Welle und vor mir 32.500 Läufer. Der Start war außerhalb von Boston in Hopkinton, und ab da ging es 34 km nur bergauf bis zum gefürchteten Heartbreakhill der hat den Namen auch zurecht, ab km 21 gab es als Zulage noch Gegenwind aber die Stimmung von Anfang bis zum Ende einmalig und mit einer Lautstärke nicht zu beschreiben. An den Hochschulen war es immer am lautesten auch der Zieleinlauf beeindruckend. Für die Bostoner ist der Marathon etwas besonderes und das spürt man auch, eine wahnsinnige Atmosphäre! Auch wenn es soviel Polizei und Soldaten wie Läufer gab, nach 2013 ist es sehr sensibel geworden.

Martin erreichte das Ziel in 4:59:24 Std., wir sagen herzlichen Glückwunsch und freuen uns schon jetzt auf seinen Bericht vom Tokio Marathon, den er im nächsten Jahr laufen will.

1 Meile vor dem Ziel

So viel Zeit muss sein, noch ein Foto und dann ab ins Ziel.

 

Am 22. Mai ist es wieder soweit, auf allen Strecken sind die Fun Runner und Fun Walker des VfL Gladbeck vertreten! Bisher haben sich schon über 40 Läufer oder Walker aus unseren Reihen für das Laufereignis im Revier angemeldet.

Bist Du auch schon angemeldet und hast gerade einen kleinen Durchhänger was die Motivation anbelangt oder wirst Du langsam nervös und fragst Dich ob Du das überhaupt schaffst? Kein Problem, komm einfach mal zu uns! In der Gruppe ist vieles leichter, in Gesprächen mit erfahrenen Läufern bekommst Du noch viele Tipps und in Gesellschaft macht das Training gleich noch mehr Spaß! Also nicht lange überlegen, jeden Dienstag und Donnerstag um 18 Uhr treffen sich die Läufer und Walker an den Umkleidekabinen hinter dem Stadion, wir warten auf Dich.


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